Dokumentation
- erstes Kapitel -





Produktionsverlauf
Im Anschluß an die Konzeption und einen ersten Vorentwurf der Hyperfiktionskurzgeschichte durch das Projektteam verfaßte ich das erste Kapitel als linearen Text. Da dieser Text im nächsten Arbeitsschritt auf etliche Dateien verteilt werden sollte, mußten die verschiedenen kleinen Absätze inhaltlich so aufgebaut sein, daß sie sich zwar aufeinander beziehen, jedoch möglichst austauschbar sind. Die Schwierigkeit lag also darin, die Textpassagen einerseits als inhaltlich abgeschlossene Einheiten zu entwerfen, andererseits durften sie aber nicht für das Verständnis des gesamten Kapitels von grundlegender Bedeutung sein. Die Verlinkung in vier Frames als äußere Form beeinflußt somit gundlegend Inhalt und Stil des Textes: der Protagonist der Hyperfiktionsgeschichte darf zwar frei assoziieren, er ist aber in seiner Handlungsfähigkeit  stark eingeschränkt, wodurch das eigentliche Geschehen recht handlungsarm wird.

Das Ursprungsskript wurde nach seiner Fertigstellung auf einzelne HTML-Dateien verteilt, zwischen denen zunächst eine lineare Verlinkung geschaffen wurde. Danach wurden zusätzliche Links eingefügt, die ein Überspringen ganzer Teile des Textes ermöglichen oder Textalternativen bieten. Da in Hinblick auf die Unterteilung in vier Frames alle Links in "Javascript" programmiert werden mußten, wurde die Verlinkung manuell mit einem herkömmlichen Texteditor durchgeführt. Die üblichen Programme zur Erstellung von HTML-Dateien bieten nämlich keine Möglichkeit, gleichzeitig mehrere Frameinhalte mit einem Link zu verändern.

Die nun vorliegende Linkstruktur konnte anschließend auf die vier Frames verteilt werden, was mittels einer Tabelle geschah, in der zu jedem Link verzeichnet wurde, welche neuen Frameinhalte sich bei seiner Betätigung öffnen. Das erste Resultat meiner Projektarbeit veröffentlichte ich im WWW, um es den anderen Mitgliedern des Projektteams zur Sichtung und Überprüfung vorzustellen. Diese Kontrolle deckte noch einige Fehler auf, die daraufhin behoben werden konnten.

Jetzt konnte ich damit beginnen, das Kapitel weiter auszuarbeiten, indem ich zum Text passende Bilder und weitere Textstellen sammelte, die die Assoziationen des Protagonisten veranschaulichen sollten. Zu jedem Bild wurde eine HTML-Datei erstellt, die das jeweilige Bild in ein 400 mal 300 Pixel großes Frame einpaßt. Danach wurden diese HTML-Dateien - mit Hilfe der Tabelle - als Links in diejenigen Dateien, in denen sich der fiktionale Text befindet, eingebaut.

In einer der nächsten Projektsitzungen wurde angeregt, die bereits rezipierten Textstellen so zu entwerfen, daß es für den Leser unmöglich ist, noch nachträglich einen anderen Weg der Geschichte einzuschlagen. Dafür mußte die Geschichte in einem Rahmen eröffnet werden, der - im Gegensatz zum normalen Browser-Fenster - keine Rücksprungmöglichkeit bietet. Damit die Textdateien auch ohne Verlinkung in der Geschichte auftauchen, nutzte ich ein Backup der ursprünglichen Textdateien ohne Verlinkung und fügte diese zusätzlich in die Tabelle und in die Verlinkung ein. Es folgte eine Überarbeitung der Verlinkung.

Nach einer grafischen Darstellung der Linkstruktur zeigte sich, daß einige Abschnitte des Kapitels noch zu linear verlinkt waren und deshalb noch zu viele Textstellen vorkamen, die nicht umgangen werden konnten. Mit Hilfe des Textmanuskripts und der Grafik der Linkstruktur ließen sich noch einige Links hinzufügen, so daß weitere Textstellen umgehbar wurden. Durch diese Vorgehensweise wurde die Linearität des Textes stellenweise aufgehoben. Schließlich wurden noch einige Assoziationen des Protagonisten hinzugefügt, die Verlinkung überarbeitet und einige Textstellen abgeändert oder ersetzt.
 

Hilfsprogramme*
Das erste Kapitel von "Fear Frames" wurde mit folgenden Programmen erstellt und bearbeitet:

Zusätzlich zur Erstellung der Dokumentation dienten:


Quellenverzeichnis
In der Hyperfiktionsgeschichte wurden Zitate aus verschiedenen Texten verwandt. Die Quellen sind in den entsprechenden HTML-Dateien als Metatags verzeichnet. Zum Überblick hier die wichtigsten bibliographischen Angaben:


Danksagung
Mein Dank geht in erster Linie an die Testleser der Geschichte, aber auch an:







*(Die Namen "Microsoft", "Powerpoint", "Paint Shop", "Micrografx", "Netscape" sind als eingetragene Warenzeichen urheberrechtlich geschützt)